CORONA - REGELN UND MAßNAHMEN
FÜR DIE SKI-SAISON 2021 / 2022
(Stand: 25.11.2021)
Quelle: Skigebiete-Test 

Corona-Regeln in Österreich

 

Kein Lockdown für Seilbahnen: Skigebiete in Österreich bleiben offen

Die Pisten in Kitzbühel und am Dachstein Gletscher sind bereits ab Montag, 22.11., wieder geöffnet. Am Dienstag, 23. November, folgen der Stubaier Gletscher, das Kitzsteinhorn und der Mölltaler Gletscher. Ab Freitag ist auch auf der Planai und in Silvretta Montafon Skifahren möglich. Weitere Skigebiete könnten folgen.

Skiurlaub muss warten: Ab Montag Lockdown für alle in Österreich

 

Letzter Ausweg Lockdown für alle: Um den massiven Anstieg der Infektionszahlen zu senken und die Kliniken zu entlasten wird Österreich das öffentliche Leben für 20 Tage komplett herunterfahren. Ab Montag, 22. November 2021, müssen die Gastronomie, Unterkünfte, Freizeiteinrichtungen und Seilbahnen sowie auch der Handel zum vierten Mal für mehrere Wochen schließen. Lediglich Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet. Für alle gelten Ausgangsbeschränkungen – unabhängig vom Impfstatus.

Um die Corona-Welle zu brechen ist der Gesamt-Lockdown nun der einzige Ausweg. Ein reiner Lockdown nur für Ungeimpfte, der in Österreich bereits seit 15. November gilt, kann den massiven Anstieg laut Experten nicht stoppen. Nachdem am Donnerstag bereits Salzburg und Oberösterreich – die Bundesländer mit den höchsten Infektionszahlen – einen Lockdown in ihren Regionen verkündet hatten, ist am Freitagvormittag nun die Bundesregierung mit der solidarischen Ankündigung für ganz Österreich nachgezogen.

Bis 12. Dezember 2021 gelten für alle Österreicher strenge Ausgangsbeschränkungen. Sie dürfen ihre Häuser und Wohnungen nur noch für lebensnotwendige Besorgungen und die Arbeit/Schule verlassen. Geschlossen werden ab Montag neben der Gastronomie auch alle Unterkünfte, der Handel sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Wenn möglich soll auf Home Office und die Kinderbetreuung zuhause umgestellt werden. Bundesweit gilt in allen geschlossenen Räumen eine FFP2-Maskenpflicht, auch am Arbeitsplatz!

In allen großen Skigebieten hätte es spätestens Anfang Dezember losgehen sollen. Nun heißt es für viele von ihnen erst einmal zurück in die Kurzarbeit und abwarten. Der vierte bundesweite Lockdown soll in Absprache mit der Wirtschaft maximal 20 Tage dauern, sodass am 13. Dezember 2021 alles in Österreich wieder hochgefahren wird. Lediglich im stark betroffenen Oberösterreich will man den Lockdown bis mindestens 17. Dezember verlängern. Auch Hotels und Skigebiete dürfen dann ab Mitte Dezember wieder mit 2G-Regelung öffnen. Für Geimpfte und Genesene gibt es keine Einschränkungen mehr. Für Ungeimpfte gelten die Maßnahmen samt Ausgangsbeschränkungen aber weiterhin.

  • Am 22. November 2021 tritt im Salzburger Land und Oberösterreich ein Lockdown für alle in Kraft. Auch Hotels und Skigebiete sind in diesen stark betroffenen Bundesländern mindestens bis Mitte Dezember geschlossen.

  • Im Rest von Österreich gilt seit 15.11. ein Lockdown für Ungeimpfte. Sie dürfen ihre Wohnung nur noch für die Arbeit, Schulen und lebensnotwendige Besorgungen verlassen.

Skigebiete:

  • Zutritt zu Liftanlagen ab 12 Jahren nur mit 2G-Nachweis (geimpft, genesen)

  • Vollständiger Impfschutz nur für 9 Monate gültig, danach Booster nötig

  • Ninja-Pass zählt für österreichische Schüler zwischen 12 und 15 Jahren

  • Keine generelle FFP2-Maskenpflicht in Liften und Warteschlangen bei 2G; Aber aufgrund von hohen Inzidenzen trotzdem in mehreren Bundesländern Pflicht (u.a. Salzburg, Oberösterreich)

  • In Sportgeschäften, Skiverleih und Handel strikte FFP2-Masken-Pflicht

Hotels und Restaurants:

  • Zutritt ab 12 Jahren nur mit 2G-Nachweis (geimpft, genesen)

  • Registrierungspflicht

  • Keine generelle FFP2-Maskenpflicht in Hotels und Restaurants wegen 2G; Aber aufgrund von hohen Inzidenzen trotzdem in mehreren Bundesländern Pflicht (u.a. Salzburg, Oberösterreich)

Einreise/Ausreise:

  • 3G-Nachweis zur Einreise nach Österreich nötig, aber keine Quarantäne nach Einreise 

  • Für die Rückreise nach Deutschland benötigt man ein digitales Einreiseformular

  • Hochrisikogebiet: Alle ohne Immunschutz (Impfung oder Genesung) müssen nach der Rückkehr aus Österreich für zehn Tage in Quarantäne. Freitestens ist frühestens nach fünf Tagen möglich. Bei Kindern unter 12 Jahren endet die Quarantäne auch ohne Nachweis nach fünf Tagen. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind Rückkehrer aus dem Kleinwalsertal, Jungholz und dem Rißtal. Ausnahmen auch für Berufspendler und Grenzgänger, die sich nur 24 Stunden in Österreich aufgehalten haben.

Corona-Regeln in Deutschland

 

2G-Plus-Regel: Skifahren in Bayern nur mit zusätzlichem Schnelltest

Die Corona-Zahlen steigen und das Bundesland Bayern verschärft ab 24. November 2021 weiter seine Maßnahmen: Wer Skifahren will, der muss künftig nicht nur geimpft oder genesen sein, sondern auch einen aktuellen Schnelltest in der Tasche haben. Außerdem wird das Ticketkontingent stark limitiert auf 25 Prozent. Im bereits geöffneten Skigebiet auf der Zugspitze kommen die Regeln direkt ab Mittwoch zur Anwendung.

Nachdem die Infektionszahlen in Bayern täglich neue Höchststände erreichen (7-Tage-Inzidenz heute 645) und die Krankenhäuser samt Intensivstationen nahezu komplett belegt sind, hat das bayerische Kabinett am Dienstag, 23. November 2021, neue Corona-Maßnahmen für die nächsten drei Wochen beschlossen.

Darin enthalten sind neben Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte auch eine landesweite Ausweitung der 2G-Regel. Hinzu kommt eine 2G-Plus-Regel bei Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbädern, Freizeitparks und Seilbahnen. Sie dürfen nur noch Besucher empfangen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich über einen tagesaktuellen negativen Schnelltest verfügen. Selbsttests sind nicht gültig. Kinder unter 12 Jahren sind von der Regelung ausgenommen und bei Jugendlichen bis 17 Jahren reicht weiterhin die Vorlage des Schülerausweises.

Hinzu kommt, dass in allen 2G-Plus-Bereichen eine Kapazitätsgrenze von maximal 25 Prozent eingeführt wird. Für Skigebiete heißt das, dass sie nur 25 Prozent des regulären Tageskontingents ausschöpfen dürfen. Dies regelt die Zugspitze, als einziges bisher geöffnetes Skigebiet, über ihren Online-Shop. Die limitierten Tickets sind dort ein bis drei Tage vor dem Skitag auch online buchbar, sodass jeder, der ein Ticket hat, garantiert ins Skigebiet kommt. An der Kasse vor Ort gibt es nur noch Rest-Tickets, falls vorhanden.

Unverändert gültig ist in bayerischen Skigebieten weiterhin die FFP2-Maskenpflicht in Seilbahnen und Innenräumen sowie der 2G-Nachweis für Gastronomie und Hotels.

Lockdown in Hotspot-Regionen

Gar keinen Skibetrieb gibt es vorerst in bayerischen Landkreisen mit sehr hohen Inzidenzen über 1000. In diesen Hotspot-Regionen gilt ab morgen ein Lockdown. Dort werden Teile des öffentlichen Lebens geschlossen, darunter Hotels, Restaurants sowie Kultur- und Sportstätten. Aktuell sind davon unter anderem massiv der Bayerische Wald sowie die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen in Oberbayern betroffen. Die Skisaison sollte dort eigentlich im Laufe des Dezembers starten. Ob es dazu kommt, ist fraglich. Auch weitere Regionen Bayerns könnten von der Lockdown-Regelung noch erfasst werden, sollte ihre Inzidenz ebenfalls über 1000 steigen.

>> Aktuelle Infektionszahlen für jeden Landkreis

Einen Lockdown gibt es im übrigen aktuell auch im Bundesland Sachsen, wo die Infektionszahlen noch deutlich höher sind als in Bayern (Inzidenz 969). Hotels sind dort seit Montag ebenso geschlossen wie alle Seilbahnen und Freizeiteinrichtungen. In allen weiteren deutschen Bundesländern sind die Corona-Zahlen noch niedriger, es gilt dort aber fast überall bereits eine 2G-Pflicht zur Nutzung von Seilbahnen, Hotels und Restaurants.Ein weiteres Beispiel für das Regelchaos in Deutschland, wo in jedem Landkreis und jedem Skigebiet andere Regeln gelten und die Orientierung und Planung für Skiurlauber fast unmöglich ist.

Skigebiete:

  • Überall mindestens 3G-Pflicht, in Bundesländern mit hohen Inzidenzen auch 2G (u.a. Bayern, Sachsen, Thüringen)

  • Maskenpflicht in Seilbahnen und geschlossenen Räumen; teilweise FFP2 in Bundesländern mit hohen Inzidenzen (Bayern, Sachsen, Thüringen)

  • Teilweise Reduzierung der Liftkapazität

Hotels und Restaurants:

  • Überall mindestens 3G-Pflicht, in Bundesländern mit sehr hohen Inzidenzen auch 2G (u.a. Bayern, Sachsen, Thüringen)

  • Maskenpflicht fast überall bis zum Platz; teilweise FFP2 in Bundesländern mit hohen Inzidenzen

Einreise/Ausreise:

  • Ausfüllen eines digitalen Einreiseformulars

  • Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht geimpft oder genesen ist, der muss für zehn Tage in Quarantäne, wobei er sich nach fünf Tagen freitesten kann.

  • Ausnahmen für Berufspendler und auch für Grenzgänger, die sich nur 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben.


Corona-Regeln in Italien

 

Grünes Licht für Skiurlaub in Italien: Mit 3G-Nachweis und Maske

Nach einem Winter mit Totalausfall soll es in Italien nun definitiv eine Skisaison 2021/2022 geben. Die Regierung in Rom hat dazu eine neue Verordnung verabschiedet, die den Seilbahnbetrieb möglich macht. Kernpunkt ist der 3G-Nachweis (Grüner Pass), den Skifahrer vorweisen müssen. Außerdem ist eine medizinische Maske in geschlossenen Bahnen und Räumen Pflicht. Die Beförderungskapazität in den Gondeln wird auf 80 Prozent reduziert.

Nachweis wird beim Kauf überprüft

Als zweite Alpenrepublik hat Italien in dieser Woche die Spielregeln für die neue Skisaison festgelegt. Wie in Österreich muss auch in den Skigebieten in Südtirol, Trentino und Co. ein 3G-Nachweis zur Benutzungen von Seilbahnen vorgelegt werden. Der Wintersportler ab 12 Jahren muss also entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Überprüft werden soll dies bereits beim Kauf der Tickets. Entsprechende Umsetzungslösungen müssen die Bergbahnen in den nächsten Wochen entwickeln. Beim Besteigen in die Bahnen ist der Nachweis  – in Italien auch "Grüner Pass" genannt – dann nicht mehr notwendig. Die Regierung setzt dabei auf die Eigenverantwortung der Skifahrer. Stichprobeartige Kontrollen soll es aber geben. Wer ohne Nachweis erwischt wird, der muss mit Strafen zwischen 600 und 1500 Euro rechnen.

Keine FFP2 im Gegensatz zu Österreich

In geschlossenen Seilbahnen und Räumen muss in Italien ab sechs Jahren eine Maske getragen werden. Allerdings reicht hier eine einfache medizinische Maske, die meist hellblau und etwas dünner ist (FFP2 möglich in Gemeinden mit hohen Inzidenzen). In den Anstehbereichen gilt zudem weiterhin die Abstandsregel. In Österreich wird die Maskenregel etwas anders gehandhabt: So sind dort ausschließlich FFP2-Masken in  Gondeln sowie Sesselbahnen mit Haube zulässig. Dafür müssen dort keine Distanzregeln mehr befolgt werden. Die Kabinen dürfen voll befüllt werden. Letzteres will man in Italien nicht zulassen.

Gondelkapazität wird reduziert

Die Beförderungskapazität wird in allen geschlossenen Seilbahnen und Gondeln auf 80 Prozent reduziert. Sessel- und Schlepplifte sind davon nicht betroffen und fahren mit voller Auslastung. Eine Kontingentierung der Skipässe soll es zudem nicht geben.

Skigebiete:

  • 3G-Nachweis – "Grüner Pass" – ab 12 Jahren zur Nutzung von geschlossenen Aufstiegsanlagen (Kabinen und Sessel mit Haube)

  • Abstandsregel und Maskenpflicht ab 6 Jahren (reicht einfache medizinische Maske)

  • Kapazität in geschlossenen Seilbahnen wird auf 80 Prozent reduziert

Hotels und Restaurants:

  • Grüner Pass: 3G-Nachweis ab 12 Jahren

  • Abstandsregel und Maskenpflicht ab 6 Jahren in geschlossenen Räumen

Einreise/Ausreise:

  • Einreise muss über Online-Formular angemeldet werden

  • 3G-Nachweis muss mitgeführt werden

  • Keine Quarantäne bei Einreise und Rückreise

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